Die Geschichte der Wasserpfeife
Der Tabak wurde noch vor Christus Geburt entdeckt und damals als Anbetung Gottes verbrannt. Dabei kristallisierte sich eine behagliche Ruhe heraus. Seit dem nahm der Tabak einen festen Platz im Leben der Menschen ein. Der Tabak wurde von vielen Zivilisationen verändert. Es gab Tabak für eine Pfeife, für eine Zigarre, Zigarette oder zum Kauen, allerdings passt keine dieser Arten so gut zusammen wie eine Wasserpfeife und der Wasserpfeifentabak.
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Die Inder verbrannten die tabakartigen Schalen der Kokosnuss mit einem strohhalmähnlichen Rohr. Damit erfanden Sie die jahrelang andauernde Tradition einer behaglichen Wasserpfeifenkultur. Eine Wasserpfeife galt als Erbstück und wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Die bezaubernde Kultur, die sich um die Wasserpfeife ausbreitete, scheint in den heutigen Tagen in all ihrer Pracht zurückzukommen. Von Tag zu Tag bekommen die Rituale um die Wasserpfeife immer mehr und mehr Aufmerksamkeit und Liebe. Die Shisha ist ein Teil der orientalischen Kultur und hat ihren Namen aus dem persischen „Nargil“, was Kokosnuss bedeutet. Nachdem man die Kokosnüsse leerte, steckte man einen Strohhalm hinein und benutze diesen als Schlauch. Dies konnte man genauso mit einem Kürbis machen. Diese Art Tabak zu rauchen breitete sich rasch aus und schon bald wurden Wasserpfeifen aus Porzellan und Bronze hergestellt. Diesen folgten dann Wasserpfeife aus Silber, Keramik und Glas. Zuerst fand sie ihre Anhänger im Iranischen und dann auch im Arabischen Raum. Erste Wasserpfeifenmodelle sind in Indien vorgefunden worden. Wasserpfeife heißt auf arabisch "Schischa" und auf iranisch Kalyan. Forscher bezeichneten das osmanische Reich als Unterhaltungszivilisation, welche seit dem 16. Jahrhundert Tabak inhaliert. Der unverzichtbare Freund der Unterhaltungsfachleute, die Wasserpfeife, erfüllt ihren Zweck noch bis heute ohne etwas an ihrer Faszination zu verlieren. Leidenschaftlern zur Folge sollte man eine Wasserpfeife in guter Gesellschaft rauchen, daher sind und waren Shisha-Cafés der wichtigste Platz um eine gute Shisha zu rauchen. |
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Shishatabak ist 110 Jahre nach seiner Erfindung zwischen 1601 und 1603 im osmanischen Reich geraucht worden. Der Pascha Ahmed I. sprach wegen der hohen Tabaksteuer ein Verbot gegen den Genuss von Tabak aus. Dies änderte sich erst nachdem Sultan Mehmet und Osman II. an den Thron kamen. |
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Das Rauchen einer Wasserpfeife ist eine schmackhafte, doch genauso mühevolle Angelegenheit. Um eine Wasserpfeife rauchbereit zu machen erfordert es eine umfangreiche Vorbereitung. Eine Shisha besteht aus einem Tonkopf, einer Rauchsäule, einem Schlauch und der Bowl. Der Tabak kommt in den Tonkopf und wird über die Rauchsäule durch das Wasser in der Bowl gefiltert und durch den Schlauch inhaliert.
Das wichtigste Element der Wasserpfeife ist der Tabak. Der Tabak, der auch als „Tömbeki“ (blauer Tabak) bezeichnet wird, wird nachdem er zerkleinert worden ist über Nacht feucht gelegt. Das Geheimnis einer guten Wasserpfeife liegt in dem richtigen Feuchtigkeitsgehalt des Tabaks. Wenn der Tömbeki die richtige Feuchtigkeit erlangt hat, wird er in den Tontopf eingewickelt und mit Hilfe eines Metallstabs aufgelockert und in der Mitte durchbohrt. Dies wird anschließend mit einem Tabakblatt abgedeckt. Nun wird die so genannte „Pirnalkohle“, eine kleine Art von Eichenbaum, angeheizt und auf den Tonkopf gelegt. Dies ist die klassische, noch vom osmanischen Volk angewendete Tömbekiart. Heutzutage gibt es auch Tömbekisorten (Honig, Rose, Cappuccino) die aus Ägypten und Jordanien eingeführt werden. Diese waren Wahri oder arabischer Tömbeki genannt. Diese, von meist jungen Leuten bevorzugte Tabakart, wird aus Pflanzen mit bestimmten Gerüchen, wie zum Beispiel Apfel, Minze, Aprikose, Erdbeere, Banane, Zitrone und Ananas erzeugt. Die teuersten, aus Saudi Arabien stammenden Tömbekisorten, sind Honig, Rose und Cappuccino. Um den Geschmack nochmals zu verfeinern kann man bei Cappuccino- oder Bananenaroma Milch anstatt Wasser in das Kristallglas geben. |
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